Rehkitz-Rettung Pilotenanforderungen

Für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten der Rehkitz-Rettung formuliert der SVZD folgende Anforderungen.

Ausrüstungsanforderungen

  • Drohne (Multikopter / Starrflügler)
  • Fluggeschwindigkeit ca 20kmh
  • Autopilot fähig / Mission tauglich zum automatisierten Abfliegen des Felds (wenn möglich mit fixiertem YAW - bei Multikopter).
  • Möglichkeit mit einer Groundstation die aktuelle Position zu verfolgen und interessante Punkte für eine spätere genauere Inspektion vorzumerken
  • Übertragung der anzufliegenden Punkte (AOI) nach dem Scanflug via Telemetrie
  • Flugzeit mindestens 15 Minuten (respektive ein mehrfaches davon)
  • 2. mobiler Monitor (Receiver) welcher vom Jäger zur Ortung der Rehkitze ins Feld genommen werden kann.
  • alternativ kleine Handfunkgeräte wg. z.t. schlechter Mobilnetzabdeckung damit der Jäger zum Reh gelotst werden kann.
  • Senkrecht nach unten richtbare Thermografiekamera. bsp: FLIR VUE R, FLIR TAU, Zenmuse XT o.ä.

Die Kamera muss:

  • Tiere von ca 20cm Grösse erkennen können bei einem Suchstreifen von ca 30m breite (bsp FLIR TAU 320x255 mit 9mm Linse bei Flughöhe 35m AGL).
  • Isothermen oder manuelle Gain-Einstellungen zulassen, damit die Kamera auf die Temperatur des Feldes kalibriert werden kann und wärmere Objekte sich im Bild deutlich abheben.
  • Möglichst grosse Empfindlichkeit (SNR) der Kamera -> min 100 mK.
  • Übertragung des Live Bildes an die Groundstation
  • Live Video Übertragung und Control Link über eine Distanz von ca 400m (VLOS)

Durch die Anforderungen sind kleine Drohnen (<400mm) nur bedingt geeignet (z.b. Phantom schon aufgrund der zu fliegenden Distanzen VLOS Limite einer Phantom ca 220m).

Ausbildung

  • SVZD Level UNO
  • Ausbildung Rehkitzrettung gemäss sep. Terminplanung